Rockiger Weckruf
Gut Ding will Weile haben. Jetzt erscheint das mit Spannung erwartete Debüt „Wake Up Call“. Versiert und erstaunlich abgeklärt liefern M-Day eine Songkollektion zwischen Pop und Rock ab, die Lust auf mehr macht. Die Band hat Drive, erzählt vom Leben, von ihren Träumen und erinnert daran, dass das Leben nach dem Weckruf weiter geht.
Was gibt es Schöneres, als am Morgen mit Musik geweckt zu werden? Es muss ja nicht immer ein schriller Wake Up Call sein, der das bedauernswerte Opfer unsanft aus den Federn holt. Warum nicht die Musik von M-Day statt eines lauten Weckrufs, die der Seele gut tut, Luft zum Atmen lässt, positive Energien verströmt und genügend Platz zum Träumen lässt?
M-Day haben in den letzten Jahren viel geträumt, weltfremde Gesellen sind die fünf Jungs aber trotzdem nicht. Mit viel Enthusiasmus hat die Poprockband ihre Musik Schritt für Schritt weiter gebracht. Und jetzt ist die Zeit reif für die Debüt-CD „Wake Up Call“. In aller Ruhe haben M-Day in ihrer zehnjährigen Bandgeschichte einen eigenständigen Stil kreiert, der elegant zwischen den beiden Polen Pop und Rock pendelt, zeitlos und dennoch modern klingt. (ersetzen: Mitgeholfen hat dabei auch) Produziert wurde von Lukas Speissegger, den man von seiner Arbeit mit HNO und Sina bestens kennt. Er hat das Kunststück geschafft, die Wucht der frühen Tage mit dem aktuellen Popverständnis zu paaren und der Band einen transparenten Sound zu schneidern, der sich von A-Z hören lassen kann. Nicht nur national! Entstanden ist hundertprozentig klischeefreie Musik, die den Zuhörer auf einen Trip mitnimmt und ihn zum Träumen anregen soll, egal ob sie rockt oder rollt, sanft fliesst oder im mittleren Tempobereich ihre volle Wirkung entfaltet.
Von oberflächlichen „I Love You“-Songs wollen Ivo, Stefan, Philipp, Stefan und nochmals Philipp nichts wissen. Die Texte durchbrechen Oberfläche und lassen junge Männer zum Vorschein kommen, die wie die meisten Menschen ihres Alters immer noch auf Identitätssuche sind und Musik als Flucht vor dem Alltag verstehen. Musik kann aber auch ein Vehikel sein, um das Publikum auf eine Reise mitzunehmen. Emotionen und Bewegung, darum geht’s M-Day, mit Stillstand wollen sich die fünf Musiker nicht begnügen, die seit 2007 in der heutigen Formation unterwegs sind und schon ein paar beachtliche Ausrufezeichen in der Bandkarriere vorzuweisen haben. Am Argovia Fäscht 2007 stellte die Band ihr Können unter Beweis, und die Liste jener Bands, die M-Day supporten durften, ist lang und beachtlich: Dada ante portas, Baschi, Core22, Patrick Nuo etc. Jetzt ist aber definitiv die Zeit gekommen, um in Eigenregie Aufsehen zu erregen!
Seit Herbst 2006 arbeiten M-Day intensiv an jenem Fundus an Songs, dessen bestes Dutzend es nun auf „Wake Up Call“ geschafft hat.
Zum Schluss noch die Mutter aller Fragen: was bedeutet M-Day? „M“ könnte für Mond stehen, der zum Träumen anregt, „M“ könnte auch für Montag stehen. Denn was gibt es Schöneres als an einem Montag Morgen mit „Wake Up Call“ von M-Day geweckt zu werden?